Wärmemonitor 2016

Wärmemonitor 2016

In den Jahren 2014 und 2015 wurde Heizenergie stetig günstiger, was zu rückläufigen Heizkosten in Privathaushalten führte. Dieser Trend setzte sich auch in 2016 fort, so das Ergebnis der diesjährigen Studie des „Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung“ und der ista. Allerdings zog im letzten Jahr konträr dazu erstmalig der durchschnittliche Wärmeverbrauch pro Haushalt wieder an, was die Gefahren des sogenannten “Rebound-Effekts” verdeutlicht: Hat man als Verbraucher in den Vorjahren bereits klimaeffiziente Einsparziele erreicht, fühlt man sich in der eigenen Wohnung schnell zu “sicher” – und das erlernte Gespür für energieeffizientes Verhalten geht unbewusst wieder verloren. Deshalb ist es wichtig, seine Verbräuche dauerhaft zu visualisieren, denn: “Wer weiß, wie viel Energie er verbraucht, achtet mehr auf seinen Verbrauch und spart dadurch im Schnitt nachweislich Energie und Kosten ein.”, so das Fazit der Studie. Eine Wechselwirkung, die das Team des EnergieSparScheins stetig dazu motiviert, die eigene Anwendung weiter zu verbessern und einer breiten Masse an Verbrauchern zugänglich zu machen.

Quelle: https://inside.ista.com/de/projekte/deutsche-heizen-mehr-und-sparen-trotzdem/